Zum großen Christian Wulff Tag: Aufruf zum Selbstversuch!
Lieber Herr Bundespräsident Wulff!
Ich habe mir gestern Ihre Rede angehört. Und nach vielen Fragezeichen hatte ich da so eine Idee! Sie sind ja multikulturell begeistert und wollen dies ja auch dem schnöden Wahlvolk vermitteln. Ja, da dachte ich vorhin so bei mir, Mensch der Wulff, der hat doch jetzt richtig viel Platz. So viele Zimmer wie der in seiner Dienstvilla, ja seinem Dienstschloss, nun hat, so viele Zimmer kann der ja mit seiner Jutta gar nicht bewohnen. Selbst mit den Kindern und der Jutta nicht. Und einen Garten hat der Wulff jetzt, der ist ja so was von groß, da ist Platz für eine ganze Sinti und Roma Sippe! Sie wissen schon, Rotationseuropäer. Vielleicht für welche die in Frankreich rausgeflogen sind. Die brauchen ja dringend ein neues Zuhause! Und Geld hat so ein Bundespräsident ja auch genug. Verdient nicht schlecht der Mann, jedenfalls nicht für meine Begriffe.
Und da er ja unser Präsident sein will und erst recht auch der der Muslime, dann könnte er doch ein paar Dutzend bei sich aufnehmen und diese ernähren und unterhalten, oder? Ich meine, schließlich will er ja auch, dass wir Steuerbüttel dies tun. Und wir sollen uns ja auch nicht so anstellen und gefälligst mit denen Tür an Tür leben, möglichst im selben Haus. Und bloß nicht ausgrenzen. Hinten im Garten, da am Koi Karpfen Teich, können Sie dann zusammen mit den Rotationseuropäern vielleicht Speerfischen üben. Der Eingangsbereich wird Campingplatz. Das steht ja einmal fest. Die beiden Flügel des Gebäudes dürften gut und gerne Platz für 200 Zuwanderer geben. Gut, Sie müssten sich von einigen Annehmlichkeiten verabschieden. Hubschrauberlandeplatz, zum Beispiel. Das geht dann nicht mehr, denn da muss der Müll gelagert werden.
Der Garten hinten beim Koi Karpfen Teich ist natürlich nun Grillplatz und gleichzeitig Gerichtsort für interkulturelle Auseinandersetzungen. Wer braucht auch schon so einen großen Garten, ist ja ein ganzer Park. Ach, ich kann schon den gegrillten Hammel riechen, sie auch? Herrlich! Und die nette Ausdrucksweise erst einmal: „Ey was guckst Du? Willst Du Fresse?“ Oder: „Gückst Du Schwester nochmal an, mach isch Disch Messa!“ Ja, all diese Herzlichkeit in Ihrem Wohnhaus, das wird Sie sicher animieren, noch mehr Bereicherung erleben zu wollen! Und das gute ist, Sie haben ja, wie gesagt, Platz! Ein ganzes riesiges Schloss! Sollten irgendwelche Gegenstände abhandenkommen, dann machen Sie sich nichts daraus, denn das haben wir Mitbürger alle schon erlebt. Lachen Sie herzlich über solch kleine Interkulturelle Scherze wie Diebstahl, Wandalismus, Körperverletzung und Raub. Nehmen Sie es mit einem Lächeln, wenn Sie verprügelt und als Scheißchrist oder Deutscher Hurensohn bezeichnet werden. Es ist ja alles nur ein Missverständnis, und die meinen dass nicht so, die wollen doch nur spielen. Ein paar Tipps, die Sie unbedingt demnächst beherzigen sollten, gebe ich Ihnen mit auf den Weg.
Sollte ein Kulturbereicherer zu Ihnen sagen „Ey gibst Du Händie!“ dann ist es ratsam ihm Ihr Mobiltelefon auszuhändigen. Kulturferne Menschen würden einen Wiederspruch als Aufforderung zur Gewaltanwendung empfinden und Sie mit einem Messer niederstrecken.
Sollte ein Kulturbereicherer zu Ihnen sagen „Ey, was guckst Du!“ dann ist es ratsam schnell woanders hinzuschauen. Meist sagt er dies, wenn noch mehrere weitere Kulturbereicherer in der Nähe sind. Sollten Sie versuchen zu diskutieren, wird man Sie niederstrecken und treten. Das ist unangenehm. Also, lieber woanders hinsehen.
Sollte ein Kulturbereicherer Sie beim Einsteigen mit den Worten „Ey, gib Schlussel!“ ansprechen, dann händigen Sie ihm umgehend die Kraftfahrzeugschlüssel aus. Eine Nichtreaktion wird mit Sicherheit zu einer körperlichen Auseinandersetzung führen, die Sie mit eben selber Sicherheit nicht unversehrt überstehen werden.
Sollte ein Kulturbereicherer in Begleitung Ihnen direkt entgegenkommen, so müssen Sie die Straßenseite wechseln. Tun Sie dies nicht, so werden Sie „kulturell bereichert“ und in einen „interkulturellen Dialog“ verwickelt, der garantiert mit körperlichen Schäden für Sie endet!
Vermeiden Sie Schweinefleisch! Denken Sie immer daran: Diese Menschen mögen kein Schweinefleisch und sie mögen auch nicht, das Sie Schweinefleisch mögen! „Schweinefleischfresser“ ist noch eines der netteren Koseworte, welches Ihnen bei Versäumnis dieser Regel zuteilwird! Unter Umständen könnten Sie auch körperlich gezüchtigt werden.
Ihre Jutta und Ihre Töchter sollten für die Zeit des Interkulturellen Zusammenlebens auf dem Gelände und im Gebäude vom Schloss Bellevue unbedingt ein Kopftuch tragen! Zuwiderhandlung wird mit verächtlichen Blicken und Ausdrücken wie „Deutsche Hure“, Christennutte, Scheiß Deutsche Schlampe und ähnlichem geahndet. Auch körperliche Züchtigung ist nicht ganz auszuschließen.
Im Falle einer Vergewaltigung bedenken Sie immer, dass die Täter aus einem anderen Kulturkreis kommen. Da ist das erlaubt, solange es sich um Ungläubige handelt. Auch Kinder sind da nicht von ausgenommen. Sollten Sie in so einem Falle auf der Bestrafung der Täter bestehen, so muss ich Sie leider von vornherein enttäuschen. Deutsche Richter lassen Zugewanderte Vergewaltiger und Kinderschänder schon nach wenigen Hafttagen wieder frei. Gründe dafür sind „Haftempfindlichkeit“ und schwere Kindheit sowie „interkulturelle Besonderheiten“. Bei Rotationseuropäern kommt vor allem Haftempfindlichkeit aufgrund ihrer besonderen kulturellen Gegebenheit in Frage.
Ja, mein lieber Herr Wulff, Sie können mich ja dann über den Ausgang Ihres Selbstversuches informieren. Nehmen Sie aber die Ratschläge unbedingt ernst! Ihr Leben und das Leben Ihrer Familie hängen davon ab! Viel Spaß dann beim Multikulturellen Dialog in Reinkultur!

Brilliant! Hab’ selten so gelacht, obwohl’s eigentlich traurig ist. Besonders die Verhaltenregeln bezüglich der “Kulturbereicherer” sind Klasse!
Eins hab’ ich noch: bitte ein bisschen auf Groß-/Kleinschreibung bei den Adjektiven achten
Perfekt, ausdrucken und abschicken was sind schon 55 Cent
Bundespräsidialamt
Spreeweg 1
10557 Berlin
Also ich für meinen Teil, werde das ganze die Woche an den Herr Wulff senden. Dazu gestalte ich noch einen Briefkopf der Ihn auch an das deutsche Volk erinnern wird. Das ganze mit dem Absender “DAS DEUTSCHEN VOLK” und am ende “gez. DAS DEUTSCHE VOLK”. Erlaubnis dafür hat man mir schon erteilt seitens des Betreibers der Plattform.
So ein klasse Schreiben, muss man doch dem Herrn mal zu kommen lassen